Evangelische Akademie Thüringen

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Physisch auf Abstand - geistig verbunden: Akademieteam tagt erstmalig wieder vor Ort

Das Team der Evangelischen Akademie Thüringen bei der Klausurtagung in Neudietendorf im Juni 2020. Foto: © EAT
Das Team der Evangelischen Akademie Thüringen bei der Klausurtagung in Neudietendorf im Juni 2020. Foto: © EAT

An Kommunikation und entsprechenden Kanälen mangelte es den Teammitgliedern der Evangelischen Akademie Thüringen während des Corona-Lockdowns nicht: im zweitägigen Rhythmus besprach man sich in Online-Meetings; zusätzlich fanden Telefonkonferenzen von Home-Office zu Home-Office statt, und das alles klappte den Umständen entsprechend sehr gut. Erstmalig physisch traf man sich in großer Runde wieder zur alljährlichen Team-Klausur vom 8. bis 9. Juni, diesmal allerdings mit verkürztem Programm und als „Heimspiel“ am Akademiestandort Neudietendorf.

Zunächst gab es viel zu berichten aus den letzten Arbeitswochen: von Bildungsrunden, Zoom-Konferenzen, neuen Projekten und Testläufen digitaler Formate bis hin zur Lage der Tagungshäuser und den dynamisch wechselnden Bedingungen für Präsenzveranstaltungen. Darauf schloss die wichtige Frage an, wie die nächsten Wochen gestaltet werden können. In dieser Zeit des Übergangs ist einiges – mit den nötigen Vorkehrungen – wieder möglich, doch bei größeren Tagungen oder Freizeitangeboten für Jugendgruppen vor Ort ist weiterhin Vorsicht geboten. Flexibilität will da gleich miteingeplant sein, und das verdoppelt gewissermaßen den Vorbereitungsaufwand: Die Mitarbeitenden organisieren eine Veranstaltung und bedenken gleichzeitig spontan notwendig werdende Änderungen mit.

Konkret setzte sich das Team deshalb mit dem gesteigerten technischen Bedarf auseinander. Wie können wir Veranstaltungen medial begleiten und für das Netz aufbereiten, um ein breites Publikum zu erreichen? Welche Fortbildungen und Hilfen, aber auch welche Geräte und Tools brauchen wir dafür? Und vielleicht eine der wesentlichsten Fragen: Wie zeigen wir unser evangelisches Profil, wie transportieren wir den Geist der Akademieveranstaltungen ins Netz? Dieses Thema wird bleiben, nicht nur aufgrund von Corona, sondern generell im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft.

Am Ende des zweiten Tages wagte sich der Blick weit vor ins Jahr 2021, unter anderem auf den Schwerpunkt „Jubiläumsjahr Junker Jörg“, der nicht nur die Politische Jugendbildung begleiten, sondern auch andere Studienbereiche mit kirchengeschichtlichen Themen beschäftigen wird.
Eines wurde während der Klausur durchweg deutlich: In unserer Arbeit sind wir trotz unterschiedlichster Aufgaben und Themenschwerpunkten als Team geistig miteinander verbunden – daran kann auch die derzeit gebotene physische Distanz nichts ändern!