Evangelische Akademie Thüringen

… dem Frieden der Welt zu dienen

Abschlussveranstaltung der ersten Projektphase von »… dem Frieden der Welt zu dienen« 2015
Abschlussveranstaltung der ersten Projektphase von »… dem Frieden der Welt zu dienen« 2015

Die Auseinandersetzungen in Syrien und davor in Libyen, die Debatte um die Perspektive für Afghanistan un die Ukraine-Krise zeigen, wie stark uns Sicherheitspolitik und Friedensethik auch in Zukunft gesellschaftspolitisch herausfordern werden. Angesichts dieser Entwicklungen muss sich die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik neuen sicherheitspolitischen Fragen stellen. Die evangelischen Akademien in Deutschland widmen sich in dem gemeinsamen Diskursprojekt „… dem Frieden der Welt zu dienen“ mit zahlreichen Veranstaltungen diesem Thema.

„… dem Frieden der Welt zu dienen …“ unter diese Maxime stellt die Präambel des Grundgesetzes die Konstitution der Bundesrepublik Deutschland. Die Mittel und Wege dieser Maxime zu folgen, aber haben sich sehr verändert. Seit Anfang der 1990er Jahre werden deutsche Soldaten in Auslandseinsätze geschickt, um Konflikte militärisch zu beenden und zivile Entwicklungen abzusichern. Trotz aller Diskussionen um dieses Thema blieb ein breiter und systematischer Diskurs um die sinnvollen politischen Ziele und Strategien sowie die notwendigen militärischen und zivilen Mittel deutscher Außen- und Sicherheitspolitik in Ansätzen stecken. Das Projekt der Evangelischen Akademien in Deutschland beabsichtigt diesen Diskurs zu befördern und verfolgt dabei im Wesentlichen drei Ziele:

  1. Bestandsaufnahme: Evaluation von Zielen, Strategien und Instrumenten deutscher Außen- und Sicherheitspolitik

  2. Ethische Reflexion: Normative Prinzipien und Grenzen deutscher Außen- und Sicherheitspolitik

  3. Unterstützung der Policy Entwicklung: Impulse für die Erarbeitung eines friedens- und sicherheitspolitischen Gesamtkonzeptes für Deutschland

Der Diskurs über diese Themen muss breit, öffentlich und transparent geführt werden. Er soll Akteure aus Wissenschaft, Politik, Militär, Kirchen, Zivilgesellschaft und Medien einschließen und interessierten Bürgern die Gelegenheit bieten, sich daran zu beteiligen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage